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Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich bedanke mich bei den Wählerinnen und Wählern, die es mir ermöglicht haben, auch im 17. Deutschen Bundestag unsere Region konsequent und mit Nachdruck zu vertreten.

Ich wohne in Boxberg OT Klitten, bin verheiratet und habe vier Kinder. Meine über 40jährige Berufstätigkeit bei der Polizei erlaubt mir eine politische Unabhängigkeit, die nur wenige Politiker haben können.

Sie können sich sicher sein, dass ich mich auch in Zukunft beharrlich für die Interessen der Menschen in Ostsachsen einsetze. Gerade in Zeiten einer schwarz-gelben Regierungskoalition wird es darum gehen, mit deutlicher Sprache die sozialen Zumutungen der unsolidarischen Marktanbeter zu benennen. Ich werde weiterhin dafür kämpfen, dass die Lebenschancen der Menschen nicht nach ihrem "Marktwert" ausgehandelt werden. Wir brauchen sehr schnell wieder eine starke Sozialdemokratie, damit Solidarität und nicht der Ellenbogen als höchstes politisches Prinzip gilt.

Ihr

Wolfgang Gunkel

Kulturpolitik: Kulturraumtheater ist KEINE Lösung

Der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gunkel sieht in der klaren Bekenntnis des CDU-Kreisverbandes Görlitz zum Erhalt der beiden Theaterstandorte in Görlitz und Zittau ein wichtiges Signal, dass der Gordische Knoten endlich durchgeschlagen ist.

Vom Himmel hoch da komm ich her

Aus himmlischen Höhen kommen unser Ministerpräsident und seine CDU zwar nicht daher, nur festigt sich der Eindruck, ein wenig entrückt von den irdischen Sorgen und Nöten der Menschen in Sachsen ist man in der Dresdner Staatskanzlei inzwischen schon. Insbesondere die ländlichen Regionen bekommen den Gleichmut der Christdemokraten stets aufs Neue schmerzhaft zu spüren. Nahezu sinnbildlich steht hierfür die Bundesstraße 115 in der Lausitz.

Schön wär's

Im Juni habe ich an dieser Stelle die bemerkenswerte Geschmeidigkeit der Bundeskanzlerin im Umgang mit den Grundwerten ihrer Partei bestaunt. Damals vollzog sie gerade die Zurücknahme der Rücknahme des Atomausstiegs, nachdem sie zuvor die Wehrpflicht liquidiert und die ersten Schulden-Milliarden zur Bankenrettung aufgetürmt hatte. Eher als Witz gemeint schloss ich  mit dem Satz: „Was bleibt, ist die Hoffnung, die Regierung fährt mit ihren Tabubrüchen fort und beschert uns endlich einen gesetzlichen Mindestlohn.“ Nun knickt die Kanzlerin tatsächlich auch beim Mindestlohn ein. Ihre Partei spricht sich unversehens für eine „verbindliche Lohnuntergrenze“ aus, die sie bis dahin als politische Glaubensfrage kategorisch abgelehnt hat.

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