Berlin
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Seit 2005 bin ich ordentliches Mitglied im Innenausschuss des Deutschen Bundestages und im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. Außerdem hat mich die sächsische Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion zu ihrem Sprecher gewählt.
Foto: Dt. Bundestag
Im Innenausschuss befasse ich mich für die SPD-Fraktion vor allem mit Fragen der Inneren Sicherheit und Angelegenheiten der Polizei. Im Bereich der Inneren Sicherheit gilt es, als verantwortungsvoller Innenpolitiker die Balance zwischen den Sicherheitsinteressen des Staates und den Freiheitsrechten der Bürgerinnen und Bürger zu wahren. Dies gelang in der Vergangenheit leider nur all zu selten. Gerade die Gefahr durch den Internationalen Terrorismus wurde oft als Begründung für weitere freiheitsbeschränkende Gesetzesinitiativen benutzt. Als Beispiel sind die Onlinedurchsuchung oder die Vorratsdatenspeicherung zu nennen.
Umso wichtiger ist es, auch dem neuen Innenminister in der schwarz-gelben Koalition auf die Finger zu schauen und die Verhältnismäßigkeit jeder Maßnahme genau zu bewerten.
Der Wegfall der Schengengrenzen zu Polen und Tschechien ist für mich nicht nur als Innenpolitiker von Bedeutung. In meinem Wahlkreis im Dreiländereck treffe ich vor Ort auf die Probleme der Osterweiterung, aber ich sehe vor allem auch die Chancen, die ein Europa ohne Grenzen bietet.
Foto: Dt. Bundestag
Im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe gilt mein Engagement Lateinamerika, und hier besonders den Menschen in Kolumbien und Peru. Die Menschenrechte werden in diesen Ländern noch immer massiv verletzt. Die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Bedingungen werden hier von großen Konzernen und Unternehmen mit Hilfe scheinlegitimierter Regierungen diktiert.



